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MimiCry ist ein Film über die Suche der Studentin Mimi nach Liebe, Leben und vor allem sich selbst. Ein spiritueller und sexueller Road – Movie, mit dem Anspruch Schubladendenken aufzubrechen und den noch sehr unbekannten Begriff der Girlfags im Queeren – Spektrum zu erleuchten.

Girlfag oder schwule Mädchen ist ein Selbstidentifizierender Begriff, er beschreibt Frauen, die sich als schwulen Mann im Körper einer Frau wahrnehmen, ohne dabei geschlechtsangleichende Maßnahmen anzustreben.
Sie fühlen, dass ihr biologisches Geschlecht nichts mit der eigenen Geschlechterzuordnung (dem Gender) zu tun hat. Daraus resultiert das Verlangen nach einer genderqueeren Gesellschaft, die sozial konstruierte Rollen ablehnt und die Identität eines jeden Menschen, unabhängig von seinem biologischen Geschlecht, respektiert so wie Sie ist.

MIMICRY möchte Grenzen sprengen, Mauern einreißen und zeigen, dass durch einen offenen Umgang mit Sexualität und Körperlichkeit, weitaus mehr Begrifflichkeiten entstehen können, als bereits der breiten Masse bekannt sind und die Individualität eines jeden klarer wird.

Die Regisseurin, Jennifer von Schuckmann, behandelt im Film die Sexualität der Protagonistin mit zu Anfang einem realitätsgetreuen Blick und entwickelt sich hin zu einer spirituellen Selbstentdeckung, die über die über die Bildsprache sehr deutlich visualisiert wird.